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Saint Martin

Karibik-Karte. Klicken für Vergrösserung (177 Kb)Wo liegt Saint Martin überhaupt ?

Die Insel liegt im nördlichen Bereich der kleinen Antillen, etwa 300 km östlich von Puerto Rico.

Sie hat eine ungefähre Fläche von 96 qkm und rund 60.000 Einwohner, wobei man manchmal angesichts des Verkehrs kaum glauben mag, dass es nur so wenige sind.

Wozu gehört die Insel ?

Das ist direkt schon etwas Aussergewöhnliches. Ein Teil gehört zu den Niederlanden, genauer gesagt, zu den Niederländischen Antillen, der andere Teil gehört zu Frankreich, und damit rechtlich sogar zur EU. Ja, 2002 kann man dort mit Euro bezahlen, zumindest auf dem französischenTeil..Es gibt eineKarte. von Saint Martin. Klicken für Vergrösserung (187 Kb) “Grenze” auf der Insel ! Man muss aber schon genau hinschauen, um die Schilder an der Strasse zu bemerken. Aber es gibt zwei “Hauptstädte”, Philipsburg für den niederländischen und Marigot für den französischen Teil, zwei Amtssprachen, die Umgangssprache (amerikanisches) Englisch, und noch mehr als ein Dutzend kreolischer Dialekte. Drei Währungen, den Antillen-Gulden und die französischen Franc, die jeweils nur auf den entsprechenden Teilen der Insel angenommen werden, und der amerikanische Dollar, mit dem man überall bezahlen kann. Und es gibt drei Schreibweisen für den Namen der Insel: Saint Martin (französisch), Sint Maarten (holländisch) und St. Martin (für die Amis)

Wie kommt man dorthin ?

Auf dem niederländischen Teil gibt es den internationalen Flughafen von Sint Maarten (SXM) in der Nähe von Philipsburg. Dieser wird von Europa aus direkt durch die Air France (von Paris CDG) und durch die KLM (von Amsterdam AMS) angeflogen. Auf dem Rückflug werden Zwischenstops eingelegt, weil die Startbahn des Flughafens nicht lang genug ist, als dass vollgetankte Jumbojets starten könnten. Air France fliegt über Santo Domingo, KLM über Curacao zurück nach Europa. Flugzeit hin ca. 8 Stunden, zurück durch de Umweg etwa 10 Stunden.

Und was kann man so unternehmen ?

Machen wir doch mal eine kleine Rundreise um die Insel, beginnend vom Club Orient aus. Wenn man vom Club aus die Hauptstrasse erreicht, biege man rechts ein. Die Strasse führt aufwärts. Auf der Kuppe liegt eine Bar, von der man einen wunderschönen Blick auf die Orient Bay genießt. Ein kurzes Stück weiter erreicht man die Abzweigung nach French Cul de Sac.Pinel Island. Klicken für Vergrösserung (130 Kb) Durch diese Ortschaft kommt man zur Anlegestelle der Boote, mit denen man zu einer kleinen vorgelagerten Insel, Pinel Island, mit einem Bilderbuchstrand, allerdings textil, Pinel Island. Klicken für Vergrösserung (114 Kb)gelangt. Wenn man zurückfährt, sollte man einen Abstecher die Strasse bergaufwärts machen. Fährt man geradeaus über die Passhöhe hinweg, erreicht man die Anse Marcel mit einem Luxushotel (nicht an der Schranke “Angst bekommen”, man wird schon durchgelassen ..). Nimmt man jedoch die Abzweigung nach rechts, erreicht man schnell einen unbefestigten Fahrweg. Bevor dieser sich wieder Richtung Küste senkt, sollte man aussteigen, den Hügel zur Rechten hinaufgehen und die Postkartensicht auf Pinel Island geniessen (allerdings ist die Stelle nicht einfach zu finden). Aber zurück zur Hauptstrasse, die wir in Richtung Cul de Sac verlassen hatten. Ein kurzes Stück weiter erreichen wir den lokalen Flughafen von Grand Case, und unmittelbar danach die Ortschaft Grand Case. Hier haben sich etliche hochklassige Restaurants angesiedelt, der Ort gilt als die Gourmet-Hochburg der Insel (Reservierung empfohlen). Weiter auf der Hauptstrasse bis zum kleinen Dorf Rambaud. Dort führt eine schmale Stichstrasse hinauf zum Pic Paradis, dem mit 420m höchsten Berg der Insel. Von oben hat man eine wunderschöne Aussicht über die Insel. Marigot - Blick vom Fort., im Hintergrund die Insel Saba. Klicken für Vergrösserung (103 Kb)Als nächstes wird Marigot erreicht, die Hautpstadt des französischen Teils. Marigot ist sicher der schönste Ort der gesamten Insel, inesondere am Jachthafen (Marine Royal) strahlt er südfranzösisches Flair aus, auch viele gute Restaurant liegen um den Hafen herum.Auf gar keine Fall sollte man verpassen, zu den Ruinen des Fort Louis aufzusteigen (vom grossen Parkplatz am Hafen aus). Auch wenn es ein wenig Schweiss kostet, der Blick ist atemberaubend ! Samstags morgens findet rund um den Hafen ein sehenswerter Markt statt. Man verlässt Marigot Richtung Sandy Ground . Dabei überquert eine bewegliche Brücke über einen Kanal, der die Simpson Bay Lagoon mit der offenen See verbindet. Einige Kilometer weiter liegt rechterhand der Parkplatz an der Baie Rouge , einem sehenswerten, langgestreckten Strand. Wenn man sich ein wenig von dem Strandrestaurant am Beginn entfernt, ist FKK hier möglich. Die Weiterfahrt führt uns zu einer Abzweigung zu den Terres Basses bzw. Lowlands. Die Strasse ist unbefestigt, aber gut befahrbar und führt rund um die Halbinsel herum. Viel zu sehen ist von der Strasse aus nicht, rechts und links liegen etliche Luxusvillen, von denen man allerdings überwiegend nur das Eingangstor zu sehen bekommt. Stichwege führen zu zwei einsamen Stränden, der Plum Bay bzw. der Long Bay. Man erreicht wieder die Hauptstrasse, die man weiter Richtung Mullet Bay benutzt. Dort wo die Strasse wieder das Meer erreicht, links rechts der (schlecht erkennbare) Zugang zur Cupecoy Bay, dem zweiten offiziellen clothing-optonal Strand der Insel. Der Strand ist recht klein und von Felsen umrahmt, insgesamt einen kurzen (oder längeren) Aufenthalt absolut wert. Maho Bay. Klicken für Vergrösserung (102 Kb)Quer durch den Golfplatz und die Hotelsiedlung von Mullet Bay erreicht kurze Zeit später die Maho Bay.Der Strand wäre sicher nicht so gut besucht, wenn nicht unmittelbar über den Strand die Einflugschneise des internationalen Flughafens führen würde. Hinter dem Strand beginnt sofort die Landebahn, so dass die großen Maschinen fast zum Greifen nah über einen hinwegfliegen. am Pier von Phillipsburg. Klicken für Vergrösserung (103 Kb)Wenn man sich an diesem Strand aufhält, sollte man den mittleren Bereich meiden .. man wird spätestens merken warum, wenn die erste größere maschine startet ... Am Flughafen vorbei folge man den Wegweisern Richtung Philipsburg, der HauptstadtIdylle am Stadtstrand von Phillipsburg. Klicken für Vergrösserung (86 Kb) des niederländischen Teils der Insel. Philipsburg ist eine Anlaufstelle für die Kreuzfahrt-Touristen, die hier in unzähligen Geschäften steuerfrei einkaufen wollen (ob unbedint billiger als zuhause, ist fraglich). Einen Bummel ist die Stadt sicherlich wert. Sollte man Saint Martin mal Ende April / Anfang Mai besuchen, dann ist ein Tagesausflug zur Karnevalsparade in Phillipsburg ein Muss. Es ist sicherlich nicht mit Rio vergleichbar, aber exotisches Karnevalsfeeling kommt schon auf. Vor allem ist es laut, kunterbunt und chaotischKarnaval in Philipsburg. Klicken für Vergrösserung (87 Kb) ...Karnaval in Philipsburg. Klicken für Vergrösserung (117 Kb)
Von Philipsburg folgt man der Beschilderung Richtung French Quarter, die Strasse überquert mehrere Höhen mit netten Ausblicken und erreicht schliesslich wieder den französischen Teil der Insel. Wenn man möchte, kann man jetzt noch einen Abstecher nach Oyster Pond machen, dort die Captain Oliver’s Marina besuchen (gutes Restaurant), bevor man dann wieder die Abzweigung zum Club Orient erreicht.

Man sollte aber gutes Kartenmaterial mitnehmen, nicht überall sind die Abzweigungen gut beschriftet.

Weitere Informationen über Saint Martin kann man auf den offiziellen Web-Seiten der Tourismusverbände des holländischen und des französischen Teils erhalten